Leichte Sprache

Aktion für mehr Verkehrs-Sicherheit

Illustration einer Person, die an einem Fussgängerstreifen über die Strasse geht. Ein gelbes Auto nähert sich, und ein Verkehrsschild für einen Fussgängerüberweg ist sichtbar.

Jedes Jahr geht es um ein wichtiges Thema
im Bereich Verkehrs-Sicherheit.

Das Thema ist für Schulen und Berufs-Schulen.

Dann gibt es eine Aktion zu einem diesem Thema.
Diese Aktion machen:

  • Der Deutsche Verkehrs-Sicherheits-Rat.
    Die Abkürzung ist DVR.
  • Die Unfall-Kassen.
    Die Abkürzung ist UV.
  • Die Berufs-Genossenschaften.
    Die Abkürzung ist BG. 

Bei der Aktion geht es auch immer darum:
So können sich Schulen gut mit dem Thema
Verkehrs-Sicherheit beschäftigen.

Es gibt Tipps und Hilfen:
Damit junge Menschen im Straßen-Verkehr sicher sind.

Illustration eines Klassenzimmers mit einem Lehrer, der vor einer Tafel steht, und Schülern, die an ihren Schreibtischen sitzen. Ein Schüler im Rollstuhl ist ebenfalls anwesend.

In den Schulen und Berufs-Schulen soll es mehr Wissen über Verkehrs-Sicherheit geben.

Deshalb gibt es dazu verschiedene Info-Materialien
für den Schul-Unterricht wie zum Beispiel:

  • Filme und Erklär-Videos.
  • Vorträge.
  • Präsentationen.
  • Arbeits-Blätter zu verschiedenen Themen.
Illustration einer Hand, die einen dreifach gefalteten Flyer hält. Der Flyer enthält Text und farbige Kästchen.
Illustration eines Blattes mit der Überschrift "Regeln" und durchnummerierten Zeilen mit unleserlichem Text.

Damit können Kinder lernen:

Welche Verkehrs-Regeln es in Deutschland gibt.
Und wie sie sicher von einem Ort zu einem anderen Ort kommen.

Deutscher Verkehrssicherheit-Rat
Die Abkürzung dafür ist: DVR.
Der DVR ist ein großer Verband.
Das bedeutet:
Der DVR ist eine große Gruppe.
In der Gruppe sind viele Mitglieder.

Illustration einer Person, die an einem Fussgängerstreifen über die Strasse geht. Ein gelbes Auto nähert sich, und ein Verkehrsschild für einen Fussgängerüberweg ist sichtbar.

Zum Beispiel:

  • Vereine
  • und Firmen.

Gemeinsam machen sie sich für die Sicherheit
im Straßen-Verkehr stark.
Den DVR gibt es seit dem Jahr 1969.

Die Arbeit von dem DVR hat dabei geholfen:
Dass es in Deutschland immer weniger Verkehrs-Unfälle gibt.
Und dass die Menschen bei Verkehrs-Unfällen
oft nicht mehr so schwer verletzt werden.

Aber der DVR will:

  • Es soll noch weniger tote Menschen
    bei Verkehrs-Unfällen geben.
  • Es soll noch weniger schwer verletzte Menschen
    bei Verkehrs-Unfällen geben.
  • Der Straßen-Verkehr soll für alle Menschen sicherer werden.
Illustration eines Mannes auf einem orangefarbenen Fahrrad. Er trägt einen roten Helm und blaue Kleidung.

Der DVR achtet auf viele wichtige Sachen,
die Forscher und Forscherinnen heraus-gefunden haben.
Diese wichtigen Sachen heißen: Forschungs-Ergebnisse.
Forschungs-Ergebnisse sind zum Beispiel:

Dass Menschen im Straßen-Verkehr Fehler machen können.
Weil sie gar nicht immer auf alle Sachen achten können,
die im Straßen-Verkehr passieren.
Deshalb müssen Verkehrs-Mittel so sein:
Dass Menschen sie gut benutzen können.
Damit es weniger Unfälle im Straßen-Verkehr gibt.

Diese Forschungs-Ergebnisse benutzt der DVR
um wichtigen Menschen Tipps für mehr Verkehrs-Sicherheit zu geben.
Das heißt in schwerer Sprache:
Empfehlungen für eine bessere Verkehrs-Sicherheit.
Diese Empfehlungen bekommen:

  • Politiker,
  • Menschen, die in Ämtern arbeiten
  • und Chefs von Betrieben und Firmen.

So kann noch mehr für die Verkehrs-Sicherheit getan werden.

Außerdem will der DVR in Zukunft noch mehr Aktionen
für die Verkehrs-Sicherheit machen.
Zum Beispiel:

  • Info-Veranstaltungen
  • und Schulungen.
Illustration einer Person, die rücklings auf dem Boden liegt, mit besorgtem Gesichtsausdruck und erhobenen Händen, als ob sie sich abstützen möchte.

Gesetzliche Unfall-Versicherung (DGUV)
Die gesetzliche Unfall-Versicherung kümmert sich um Menschen:

  • Wenn sie einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit haben.
  • Wenn sie einen Unfall bei der Arbeit haben.
  • Wenn sie eine Berufs-Krankheit haben.

Sie gehört zu der deutschen Sozial-Versicherung.
Die Sozial-Versicherung ist für alle Menschen in Deutschland.

Karte von Deutschland mit einer eingefügten deutschen Flagge, die die gesamte Fläche des Landes abdeckt.

Zu der Sozial-Versicherung gehört auch:

  • Die Arbeitslosen-Versicherung,
  • die Gesetzliche Kranken-Versicherung,
  • die Pflege-Versicherung
  • und die Renten-Versicherung.

Jeder Arbeit-Nehmer und jede Arbeit-Nehmerin
muss in einer gesetzlichen Unfall-Versicherung sein.
Das ist eine Pflicht in Deutschland.

Die Träger von der gesetzlichen Unfall-Versicherung sind:

Unfall-Kassen
Das ist eine gesetzliche Unfall-Versicherung.
In der Unfall-Versicherung sind Menschen,
die im öffentlichen Dienst arbeiten.
Zum Beispiel:

  • Beamte
  • oder Arbeit-Nehmer und Arbeit-Nehmerinnen auf Ämtern vom Staat und von den Bundes-Ländern.
Illustration eines Lagergebäudes mit Personen, die Waren transportieren. Eine Person fährt einen Gabelstapler, eine andere lädt Kisten in einen Lastwagen.

Berufs-Genossenschaften
Das ist eine gesetzliche Unfall-Versicherung.
Dort sind alle Arbeit-Nehmerinnen und Arbeit-Nehmer versichert.
Zum Beispiel:

  • Von Firmen,
  • Betrieben
  • und Vereinen.
Illustration eines Mannes, der an einem Schreibtisch sitzt und Notizen macht. Auf dem Tisch befinden sich ein Computer, ein Ordner und Schreibutensilien. Im Hintergrund ist ein Regal mit Aktenordnern zu sehen.

Träger von der gesetzlichen Unfall-Versicherung haben viele Aufgaben.
Zum Beispiel:

  • Sie machen den Schreib-Kram.
  • Sie bezahlen Geld.
  • Sie kümmern sich nach einem Arbeits-Unfall um die Menschen.
  • Sie kümmern sich um Menschen,
    die eine mit Berufs-Krankheit haben.

Es gibt mehrere Träger von der gesetzlichen Unfall-Versicherung.
Sie sind alle in einem Dach-Verband.
Dort sind alle gesetzlichen Träger von der Unfall-Versicherung Mitglied.
Dieser Dach-Verband heißt: Deutsche Gesetzliche Unfall-Versicherung.
Die Abkürzung dafür ist: DGUV.

Träger von der gesetzlichen Unfall-Versicherung haben viele Aufgaben.
Zum Beispiel:

  • Sie machen den Schreib-Kram.
  • Sie bezahlen Geld.
  • Sie kümmern sich nach einem Arbeits-Unfall um die Menschen.
  • Sie kümmern sich um Menschen,
    die eine mit Berufs-Krankheit haben.
Darstellung von Sicherheitsausrüstung: gelbe Arbeitshandschuhe, ein gelber Schutzhelm, rot-weisses Absperrband und schwarze Arbeitsschuhe.

Der Dach-Verband macht sich für seine Mitglieder stark. 
Er setzt sich für ihre Interessen ein. 
Das bedeutet.
Er macht sich für die Sachen stark, 
die ihre Mitglieder brauchen. 
Zum Beispiel: 
Für einen guten Arbeits-Schutz
für alle Arbeit-Nehmer 
und Arbeit-Nehmerinnen.

Damit sie ihre Arbeit gut machen können. 

Transfer der Texte in Leichte Sprache: 
Mensch Zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V. sowie
„leicht ist klar“ – Andrea Tischner

Bilder/Illustrationen für die Seite in Leichter Sprache:
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers