Rücksichtnahme und Regeln

Regeln, Werte und Normen im Straßenverkehr beeinflussen unser Verhalten. Sie beschreiben, welche Verhaltensweisen von uns erwartet werden, schaffen Ordnung und Struktur. Regeln definieren unsere Interaktionen in Verkehrssituationen und schaffen ein sicheres Miteinander. Neben Regeln und Verordnungen ist gegenseitige Rücksichtnahme der Leitgedanke in der Straßenverkehrsordnung (StVO).
Eine junge Frau auf dem Weg zur Schule/Uni dreht sich lächeln um.

Regeln und Ordnungen helfen dabei, uns alle zu schützen, besonders in unvorhergesehenen Situationen, und ziehen Sanktionen bei Verstößen nach sich. Gerade im Jugendalter werden wichtige mobilitätsbezogene Einstellungen und Werthaltungen entwickelt, die das Verkehrsverhalten junger Menschen entscheidend prägen. 

Verkehrsregeln werden in diesem Alter häufig nur eingehalten, weil ansonsten Strafen drohen. Ob eine Regel befolgt wird, hängt zum einen davon ab, ob sie bekannt ist, und zum anderen davon, ob sie von den Verkehrsteilnehmenden akzeptiert wird. Dabei bestimmt das soziale Umfeld maßgeblich unsere verkehrsbezogene Entwicklung und die Regelakzeptanz. Wenn wir in Eile sind oder mit Angst vor einer Prüfung in die Schule gehen, verhalten wir uns manchmal unkonzentriert, vielleicht sogar ungewollt rücksichtslos.

Hier entsteht etwas Neues!

Wir arbeiten derzeit daran, für Sie Lehrmedien und Hintergrundinformationen zur „Rücksichtnahme und Regelakzeptanz im Straßenverkehr" neu aufzubereiten. Bis dahin finden Sie Lehr- und Lernmedien sowie weiterführende Informationen zum Thema Rücksicht nehmen auf dieser Seite.

Weiteres Angebot des DVR für Lehrkräfte:

Eine junge Frau sitzt am Steuer und schaut lächelnd aus dem Autofenster.

Verkehrs- und fahrzeugbezogene Einstellungen von jungen Menschen im Übergang in die Automobilität

Mit Blick auf die mobilitätsbezogenen Einstellungen und Werte junger Menschen vermittelt der Abschlussbericht der sog. LAWIDA-Studie wichtige Erkenntnisse für die Altersgruppe der 14- bis 16-Jährigen. Die Studienergebnisse geben deutliche Hinweise auf die schulische Verkehrssicherheitsarbeit in der Sekundarstufe I. Sie können dazu beitragen, frühzeitiger zu intervenieren und Jugendliche, die den Einstieg in die Automobilität häufig bewusst risikoreich angehen, rechtzeitig zu identifizieren und intensiv zu betreuen.

https://www.dvr.de//fileadmin/downloads/Schriftenreihe/Schriftenreihe-Verkehrssicherheit-23.pdf

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