Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften zeigen eine traurige Bilanz, denn die meisten aller tödlichen Verkehrsunfälle in Deutschland ereignen sich auf Landstraßen. Im Jahr 2025 verunglückten 1.580 Menschen auf Landstraßen tödlich. Das war insgesamt über die Hälfte (56 Prozent) aller im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Menschen.
Vor allem junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren sind im Straßenverkehr eine sogenannte Hochrisikogruppe. Schul-, Arbeits- und Dienstwege im ländlichen Raum sind dabei für sie besonders gefährlich. Auf Landstraßen passieren zwar weniger Unfälle als in Städten, aber sie enden überproportional oft tödlich.
Der Grund: Junge Menschen können brenzlige Verkehrssituationen häufig noch nicht schnell genug erkennen. Vor allem junge, männliche Fahrer neigen zu riskanten Überholmanövern und Selbstüberschätzung. Auch Infrastruktur und ländliche Gegebenheiten spielen bei den Risiken eine entscheidende Rolle. So gibt es oft keine bauliche Trennung zum Gegenverkehr. Und im Gegensatz zu Autobahnen treten Wildwechsel oder Abschnitte mit Kurven deutlich häufiger auf.
Hier entsteht etwas Neues!
Wir arbeiten derzeit daran, für Sie Lehrmedien und Hintergrundinformation zu „Gefährdungen im ländlichen Raum“ neu aufzubereiten. Bis dahin finden Sie Lehr- und Lernmedien sowie weiterführende Informationen zum Thema Landstraße und ländliche Räume auf dieser Seite.
Weiteres Angebot des DVR für Azubis und junge Beschäftigte:
Sicher in meiner Region
Das Seminarprogramm Sicher in meiner Region richtet sich gezielt an junge Mitarbeiter*innen und Azubis und zeigt mit realen Videoaufnahmen sowie animierten Sequenzen die Gefährdungsstellen im individuellen regionalen Unternehmensumfeld und auf ihren täglichen Arbeits- und Dienstwegen. Die regionale Nähe sorgt für Aufmerksamkeit und direkte Betroffenheit und stellt so eine emotionale Bindung zu den dargestellten Unfallszenarien her.

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