Auf andere achten und zeitliche Absprachen Einhalten

Für Schulen

Verhalten im Bus

Busfahren und der Aufenthalt an Bushaltestellen gehören für viele Schülerinnen und Schüler zum Alltag. Dabei kommt es immer wieder zu Unsicherheiten und gefährlichen Situationen. Um frühzeitig über sichere Verhaltensweisen und grundlegende Regeln aufzuklären, bietet es sich an, das Thema aktiv im Unterricht zu behandeln.

Klare Regeln wie „Auf die eigene Lautstärke achten“, „Keine Rangeleien oder Drängeln“ oder „Rücksicht auf andere nehmen“ sollen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet und reflektiert werden. Dabei hilft es, konkrete Alltagssituationen zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln

Fünf Tipps für Schülerinnen und Schüler für entspanntes und sicheres Fahren

1. Früh genug losgehen
Plane genügend Zeit ein, damit du ohne Eile zur Bushaltestelle kommst. Lieber fünf Minuten früher ankommen, als in letzter Sekunde losrennen!
2. Alles am Abend zuvor vorbereiten
Packe deine Schultasche und lege wichtige Dinge wie Busfahrkarte oder Schlüssel bereits am Vorabend bereit. So startest du stressfrei in den Tag.
3. Pufferzeit einbauen
Rechne kleine Verzögerungen mit ein, z.B. für den Fall, dass es beim Anziehen länger dauert oder du noch etwas holen musst.
4. Ruhe bewahren beim Ein- und Aussteigen
Drängeln und Schubsen bringen niemanden schneller ans Ziel – im Gegenteil: Wer ruhig bleibt, sorgt für mehr Sicherheit für alle. Lass andere Menschen, vor allem Ältere, in Ruhe ein- und aussteigen. Das ist sicherer für alle.
5. Rücksicht nehmen
Achte auf andere Fahrgäste. Mache etwas Platz, wenn jemand mit einem Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen einsteigen möchte. Vielleicht kannst du jemandem auch deinen Sitzplatz anbieten, wenn die Person ihn dringender benötigt? Freundlichkeit und Empathie machen unsere täglichen Wege für alle angenehmer.

Verantwortung Füreinander, Gegenseitige Rücksichtnahme

Für Schulen

Der Klassenausflug

Klassenausflüge machen Spaß, sind gemeinsame Erlebnisse, fördern die Gemeinschaft sowie das soziale Miteinander. Gleichzeitig entstehen bei Ausflügen auch Herausforderungen durch individuelle Zeitplanungen und Mentalitäten aller Beteiligten.

In der hier beschriebenen Geschichte ist die Vorfreude bei vielen groß, doch Unterschiede in der Verlässlichkeit und Pünktlichkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler sorgen bereits vor der Abfahrt für Spannungen. Die Verkehrswege (ZOB, Bahnhofshalle, Bahnsteig) und die wechselnden Verkehrsmittel (Bus, S-Bahn) erfordern eine gute Orientierung und verbindliche Absprachen. Es wird deutlich: Eine Gruppe ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Verantwortung füreinander, gegenseitige Rücksichtnahme auch auf andere Fahrgäste und die Unterstützung der Lehrkräfte sind zentrale Elemente für das Gelingen eines Ausflugs. Umso wichtiger ist es, im Vorfeld klare Vereinbarungen zu treffen, Pufferzeiten einzuplanen und gemeinsam ein Verständnis für gruppenverantwortliches Verhalten zu entwickeln.

Lehrerinnen und Lehrer können hier ansetzen und das Thema zur gemeinsamen Reflexion nutzen:
Wer von uns braucht welche Unterstützung? Wie kann ich mit meinem eigenen Verhalten dazu beitragen, dass sich andere sicher fühlen? Und welche Regeln können wir gemeinsam festlegen, die für alle funktionieren – damit der nächste Ausflug genauso schön, aber deutlich entspannter wird?

Ein erfolgreicher Klassenausflug gelingt nicht allein durch gute Organisation der Lehrkräfte – gegenseitige Verantwortung innerhalb der Gruppe ist ebenso entscheidend. Pünktlichkeit und Umsicht Einzelner wirken sich direkt auf das Erleben aller aus. Wenn sich alle bewusst machen, dass ihr Verhalten Teil eines größeren Ganzen ist, entsteht Sicherheit, Vertrauen und echte Gemeinschaft.

Kinder orientieren sich an älteren

Für Schulen

Regeln beachten und Vorbild sein

Menschen missachten Regeln häufig, wenn sie gestresst, abgelenkt oder ungeduldig sind – so wie die Schülerinnen, die vertieft in ihr Gespräch die rote Ampel überqueren. Solche Situationen wirken auf den ersten Blick harmlos, wenn „gerade kein Auto kommt“. Doch genau dieses Denken ist trügerisch und kann ganz schnell in einem Unglück enden.

Regeln erscheinen manchmal überflüssig, wenn wir ihren Zweck nicht direkt sehen oder spüren können, z.B. das Warten an einer roten Ampel an einer leeren Straße.

Doch Regeln im Straßenverkehr basieren auf tatsächlichen Erfahrungen und Gefahrensituationen. Diese Regeln sorgen dafür, dass wir uns alle gleichzeitig sicher bewegen können, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Auto oder mit dem Bus. Besonders Kinder orientieren sich am Verhalten älterer, erfahrener Schülerinnen und Schüler oder Erwachsener.

In der hier dargestellten Geschichte wird deutlich:
Die ältere Schwester erkennt die Gefahrensituation sofort und sie weiß, dass ihr kleiner Bruder und andere Grundschulkinder hinschauen und von ihrem Verhalten lernen. Wer in solchen Momenten Regeln ignoriert, setzt damit ein gefährliches Zeichen, ganz nach dem Motto „das wird schon gut gehen“. Dabei vergessen viele: Je jünger das Publikum, desto größer die Wirkung des Vorbilds.

Wenn Regeln ignoriert werden, z.B. durch das Gehen über Rot, unachtsames Drängeln oder das vorzeitige Verlassen des sicheren Bereichs an der Haltestelle, können gefährliche Situationen entstehen, die nicht nur uns selbst, sondern auch andere in Gefahr bringen.

 

Wettbewerb

1. Preis: 1.000 €
2. Preis: 600 €
3. Preis: 300 €

… zum Beispiel für Euren nächsten
gemeinsamen Ausflug, die Klassen-/ Kurskasse oder ein tolles gemeinsames Mittag- oder Abendessen!

Unter allen Einsendungen verlosen wir zudem 10 tolle Safety-Packs!